Dr. Mag. Mag. Nina Petrik

Eutonie-Pädagogin, Konzentrative Bewegungstherapeutin, Gesundheitspsychologin, Sportpsychologin, Meditationslehrerin, Mindfulness-Based Stress-Reduction Trainerin, Yogalehrerin, Traumasensitive Yogalehrerin, freischaffende Künstlerin

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Mein Weg zur Eutonie…

Ich bin vieles und müsste ich dieses zusammenfassen, würde ich mich als Forscherin bezeichnen. Nicht das Extravagante, sondern jenes Leben, das uns tagtäglich umgibt, das so “normal” ist, dass wir es nicht mehr bemerken, zieht meine Aufmerksamkeit auf sich.

  • Wie richten wir uns jeden Tag auf neue auf und aus?

  • Wie ergreifen wir unsere Möglichkeiten? Wie wachsen und gedeihen wir bis ins hohe Alter?

  • Welche kreativen Lösungen lassen sich finden, wenn der direkte Weg versperrt ist?

  • Wie findet das Leben in und durch mich immer wieder neue Ausdruckformen?

  • Wie kann ich mich vom Leben immer wieder überraschen und begeistern lassen?

  • Was bewegt mich innerlich/äußerlich?

In meiner Suche nach Antworten spielt Bewegung eine große Rolle. Nur jene Lebewesen, die sich bewegen können, bilden eine gehirnartige Struktur aus. Bewegung lässt Hirnzellen bis ins hohe Alter wachsen. Unser sich bewegende Körper ist Träger unserer Biografie, er hat ein eigenes Gedächtnis, eine eigene Intelligenz (Bauchgehirn).

"Was ich berühre, berührt auch mich" (Gerda Alexander) 

Als leidenschaftliche Extremsportlerin, die zwei sehr schweren Unfällen mit unzähligen Knochenbrüchen und einer schweren Wirbelsäulenverletzung überlebt hat, hilft mir Eutonie auch heute noch beweglich und in Balance zu bleiben.

 

In den sogenannten  Bewegungsstudien und Bewegungsimprovisationen lerne ich immer wieder aufs Neue "Bewegungssackgassen" zu  verlassen und alternative, oft passendere Bewegungsmuster zu finden. Dieses Wissen gebe ich gerne weiter. 

Beweglicher, entspannter, koordinierter zu werden und mehr in Balance zu sein, kann für jeden Menschen - nicht nur für Leistungssportler:innen - eine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten. 

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Eutonie als Weg in der Kunst..

Ich selbst praktiziere Eutonie um immer wieder den Zugang zu meinem kreativen Selbst zu finden, offen und lebendig zu bleiben und in den Strom des Lebens einzutauchen. 

Kreativität gedeiht am besten in Sicherheit und Freiheit. Beides schafft jenen Innenraum, in dem neue Ideen sprießen und Gestalt annehmen können. Angst, Druck, Perfektionismus und zu hohe Erwartungen gefährden diesen kostbaren Innenraum.

Eutonie hilft mir, mich mehr in mir selbst zu verwurzeln, meine Innenräume weit und durchlässig zu halten und mich neugierig und offen auf den kreativen Prozess einzulassen.

Eutonie schafft Ordnung und Ruhe im Sturm.

Seit mehr als 10 Jahren begleite ich Künstlerinnen und Künstler auf der Suche nach einem größeren Ausdrucksrepertoire, nach mehr Selbstsicherheit bei Auftritten und nach ihrer künstlerischen Identität.